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SA.27.Nov 

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Beginn 20 Uhr

Cornelius Obonya

Cordoba-Das Rückspiel

Cordoba-Das Rückspiel
von Florian Scheuba und Rupert Henning
Darsteller: Cornelius Obonya

Am Ende applaudiert das Premierenpublikum stehend, der Jubel ist ohrenbetäubend. Er gilt vor allem dem Schauspieler Cornelius Obonya, aber auch einer starken Geschichte von Rupert Henning und Florian Scheuba.
"Cordoba" hätte ein Film werden sollen, eine satirische Betrachtung des deutsch-österreichischen Verhältnisses unter besonderer Berücksichtigung der Missverständnisse. Der Film wurde von der Förderungskommission abgelehnt (mit 3:2 Stimmen, drei Kommissionsmitglieder waren Deutsche).

24 Rollen
Kurz entschlossen machten Scheuba und Henning aus ihrem Drehbuch ein Theaterstück. Der Gag dabei: Das Stück hat nur einen Darsteller, und der hat außer einem Besen keine Requisiten. Der ehemalige Burgschauspieler Cornelius Obonya ist der Erzähler, der seiner deutschen Frau (und dem Publikum) schildert, wie der Film geworden wäre. Zu diesem Zweck schlüpft er in rasantem Wechsel in 24 Rollen, vom DDR-Flüchtling bis zum bayerischen Geldadeligen, vom Fiakerfahrer bis zum türkischen Geschäftsmann, vom Integrationsbeamten mit Oskar-Werner-Ton bis zum Hütteldorfer Mädel.

Wie er das macht, ist ein Ereignis, das man gesehen haben muss: Virtuos, stimmlich, mimisch und körpersprachlich bis ins kleinste Detail genau gearbeitet (Regie: Rupert Henning), auch in der merkbaren Euphorie der Premiere stets die Balance zwischen Parodie und Charakterstudie haltend. Sensationell, wie Obonya einen Rechtspolitiker durch Nuancen in der Sprachmelodie als HC erkennbar macht, ohne die Figur an die Karikatur zu verraten.

Höhepunkt des Abends: Obonya singt in der Rolle eines ostdeutschen Gastarbeiters in einem Tiroler Hotel auf Sächsisch "I Am From Austria".

Das Stück - hier sind die Deutschen in der Tschuschen-Rolle - ist sensationell komisch, aber kein Kabarett. Die Wendungen der Handlung sind aberwitzig, der feine, kluge Humor verschont niemanden.
Ein Riesenerfolg.

Obonya, der mehr als zwei Dutzend Charaktere verkörpert, brilliert auf der fast leeren Bühne als Erzähler, Komödiant und Stimmenimitator. Ihm zuzusehen und zuzuhören ist ein Vergnügen.
Das Publikum im Rabenhof dankte mit Standing Ovations und Jubelrufen.

Tor für Unterhaltung, Niveau und einen grandiosen Darsteller. Wetten, Sie wer`n narrisch?

Cornelius Obonya, war langjähriges Ensemblemitglied am Wiener Volkstheater, an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin unter Andrea Breth und am Wiener
Burgtheater. In Wien brillierte er zuletzt im Ronacher in der Hauptrolle der
deutschsprachigen Uraufführung des Broadway-Hit-Musicals „The Producers“ und ist derzeit an Theater in der Josefstadt engagiert.

Das Buch zum Stück mit Bildern von Gerhard Haderer ist im März 2010 im Carl
Ueberreuter Verlag erschienen.



Karten für Abendvorstellung
Normalpreis: Euro 24
GUGG-CARD: Euro 21
Ermässigt: Euro 22
für: AK / Ö1Club / OON Card / Schüler / Studenten / Pensionisten / Arbeitslose / 4youcard / ÖGJ

Restkarten für Schüler und Studenten an der Abendkasse 12 Euro


Im Rahmen der Aktion „Hunger auf Kunst” freier Eintritt mit Kulturpass (Kontingent)

Info: Gugg Büro
Tel. 0043 (0) 7722 65692
Fax. 0043 (0) 7722 66631
gugg@gugg.at
Büro Öffnungszeiten:
Mo-Mi-Fr 8:00-13:00 Uhr

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Kontonr. 066050 12216
BLZ 20404
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Gute Unterhaltung wünscht


 
 
 
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